Modern und einzigartig: Gestaltung von Printwerbung

Ich sage es immer wieder: Print wirkt. Immer noch. Erst gestern kam die aktuelle Ausgabe meiner Lieblingszeitschrift ins Haus geflattert und gerade jetzt ganz kurz vor Weihnachten  gibt es dort massenhaft besondere und aufwendig gestaltete Printanzeigen zu entdecken. Print ist tot? Ich denke nicht.

Gestaltung von Printwerbung

Nach wie vor gibt es einige Argumente, die für Printwerbung sprechen. Eines der stärksten von ihnen: die Haptik. Smartphone, iPad und Laptop fühlen sich immer gleich an und Gerüche können sie auch noch nicht transportieren. Papier dagegen, hat viele Gesichter. In der Gestaltung von Printwerbung, besonders in den Druckereien, gibt es mittlerweile diverse Möglichkeiten, Werbemittel aufmerksamkeitsstark und besonders zu gestalten.

Gestaltung von Printwerbung im Überblick

  • Die richtige Papierwahl kann entscheidend sein

    Die Haptik von Produkten ist seit jeher ein entscheidender Faktor für Kaufentscheidungen. Man stelle sich nur mal vor, man sucht einen neuen Pullover: Entscheidend für den Kauf ist, ob sich dieser gut anfühlt. Sollte er kratzen oder elektrisieren, wirkt sich das negativ auf die Kaufentscheidung aus.

    Genauso ist es mit Papier. Verschiedene Papiersorten haben verschiedene Wirkungsweisen. So wirkt ein Hochglanzpapier, auch Bilderdruck-Papier genannt, sehr hochwertig. Es eignet sich z.B. für Auto-Werbung, da es die Lacke auf dem Foto glänzend wirken lässt. Außerdem ist es passend bei Spülmittelwerbung, bei Lichtern und Lampen.

    Mattes Papier dagegen (eventuell sogar mit einer rauen Struktur), auch Hardan-Papier genannt, eignet sich für Naturprodukte, da es die biologische Herkunft unterstreicht.

    Sehr weiches Papier, welches in der Weiterverarbeitung mit einer Art Papierlasur bestrichen wird, bietet sich bei Kleidung oder Bettenwerbung an. Also immer dann, wenn etwas als besonders weich, warm und wohltuend empfunden werden soll.

  • Prägungen sind ein interessantes Mittel, um Details hervorzuheben

    Tiefprägung
    , Hochprägung, Blindprägung  es gibt zahlreiche Varianten, um noch mehr Haptik für Printanzeigen zu generieren.

    Prägungen an den richtigen Stellen vermitteln den Leserinnen und Lesern Besonderheiten und lenken die Aufmerksamkeit an die richtigen Stellen.

  • Stanzungen wecken Kindheitserinnerungen

    Ein weiterer Eyecatcher sind Stanzungen: Jeder kann sich an sein erstes Buch aus Kindertagen erinnern. Tolle bunte Bücher mit  Aussparungen, durch die man z.B. einen Faden fädeln konnte.

    Auch besondere Formen fallen auf. Es muss nicht immer alles eine Ecke haben. Ein Kreis oder ein Oval fallen definitiv auf. Das gilt übrigens nicht nur für Stanzungen: Mit einer runden Anzeige in der Zeitung ist euch die Aufmerksamkeit der Leser garantiert.  Seid mutig und nutzt die Vorteile von Printwerbung!

  • Farbfolien und UV-Lackierung

    Jeder, der irgendwann mal etwas Knallbuntes ausgedruckt hat, weiß, dass es gar nicht so einfach ist, das gewünschte Ergebnis tatsächlich zu Papier zu bringen. Oft wird man vom Farbergebnis leider enttäuscht... Abhilfe schaffen in diesem Punkt Farbfolien und UV-Lackierungen. Sie werden nach dem Druck mit unterschiedlichen Methoden auf das Papier aufgebracht und ergeben einen tollen Effekt. Um verschiedene optische und haptische Effekte zu erzielen, können den UV-Lacken verschiedene Effekt-Pigmente oder Farben beigemischt werden.

    Ein transparenter UV-Lack kann beispielsweise eingesetzt werden, um entweder einen besonders hohen Glanz oder eine extrem matt wirkende Oberflächenoptik zu erzeugen.

    Für alle Glitzerfans ist der so genannte Glitterlack eine tolle Alternative. Hier werden dem Lack kleine Polyester-Teilchen, meistens in gold oder silber, beigemischt. Diese reflektieren das Licht auf ganz unterschiedliche Weise.

  • Produktmuster

    Kommen wir zum Schluss noch einmal auf das Thema Zeitschriften zurück: Gerade vor Weihnachten finden die Leserinnen und Leser hier viel Werbung von diversen Duftherstellern. Meistens sind diese Anzeigen mit einer kleinen Duftprobe beklebt. Technisch leicht gemacht hat dieses Werbemittel eine enorm große Werbewirkung. Der Kunde beschäftigt sich aktiv mit der Anzeige und bekommt, wenn er die Probe öffnet, eine Art „Belohnung“ mit einem tollen Dufterlebnis.

    Das funktioniert natürlich auch mit Shampoo, Waschmitteln, Tees, Gewürzmischungen und fast allem, was die Food- und Beautybranche so zu bieten hat. Besser geht es nicht!

  • Memo-Sticks

    Eine exklusive Werbeform, welche momentan bei den Zeitungskunden total im Trend liegt, ist der Memo-Stick. Eine wirklich schicke Lösung für kompakte, wirkungsvolle Kommunikation. Der ablösbare Sticker funktioniert wie eine Haftnotiz und wird direkt auf der Titelseite der Zeitung platziert. Er wird von den Leserinnen und Lesern abgezogen und eignet sich besonders für Gutscheine oder andere Goodies, die Vorort im Ladengschäft eingelöst werden können.

Bunt, duftend und mit Glitzer: Endlich neue Wege gehen

Wie ihr seht, gibt es viele spannende Wege, die eigenen Printanzeigen optisch und vor allem haptisch aufzuwerten. Die einen sind simpel, die anderen besonders aufwendig in der Erstellung. Die Kosten von Printwerbung können entsprechend stark variieren. Aber seien wir ehrlich: Geld, das man investiert, um sich eindrucksvoll von der Konkurrenz abzuheben, ist niemals falsch investiert.

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 Kategorien: Printwerbung