So verbessern Sie Ihre Interne Kommunikation – Eine Anleitung

Interne Kommunikation: Sie fragen sich, was genau das eigentlich ist und ob das für Ihren Betrieb sein muss? Was soll das wieder kosten und wie geht das überhaupt? Wann soll ich das noch machen? Sie werden sehen, gute Interne Kommunikation ist gar nicht so schwierig Sie sind schon mittendrin!

Interne Kommunikation | Marketing im Norden

Grob gesagt zählt zur Internen Kommunikation alles, was innerhalb eines Unternehmens bzw. Betriebes an Kommunikation „passiert“. Die genaue Definition lautet:

„Verbale und nonverbale Kommunikation zwischen Angehörigen einer Gruppe oder Organisation, mit Sinn und Zweck der Optimierung organisatorischer Abläufe, Informationsverbreitung, Austausch sowie Motivation und Bindung

Interne Kommunikation zählt als ein Marketing-Instrument, denn Ihr Betrieb soll ja nicht nur nach außen gut dastehen, sondern auch Ihre Mitarbeiter sollen sich wohl fühlen und stolz sein, in Ihrem Betrieb arbeiten zu dürfen. Besonders wichtig ist eine gut durchdachte Interne Kommunikation in Zeiten des Wandels. Wenn also in Ihrem Haus größere Veränderungen bevorstehen, sollten Sie im Vorfeld genau überlegen, wie Sie die entsprechenden Informationen an die Belegschaft weitergeben.

Paul Watzlawick besagt in einem seiner 5 Axiome (Grundsatz, der nicht bewiesen werden kann oder muss) „man kann nicht nicht kommunizieren“.
So ist es auch mit der Internen Kommunikation – sie passiert schon, ohne dass Sie sich vielleicht wirklich darüber bewusst sind. Dabei gibt es verschiedene Instrumente und Möglichkeiten.

Überblick: Instrumente der Internen Kommunikation

Es gibt die klassischen Instrumente der Internen Kommunikation:
  • Schwarzes Brett
  • Mitarbeiterzeitschriften/ -zeitungen
  • Rundschreiben
  • Veranstaltungen (z.B. Betriebsversammlung)
  • Mitarbeitergespräche

Heutzutage gibt es natürlich auch elektronisch basierte Instrumente der Internen Kommunikation:

  • Mails
  • Blogs
  • Videokonferenzen
  • das Intranet – um die Gängigsten zu nennen.
Bei allen Instrumenten wird unterschieden zwischen push und pull. Ein Beispiel: Beim schwarzen Brett ist der Mitarbeiter selbst aufgefordert etwas zu tun (pull). In diesem Fall also zum schwarzen Brett zu gehen und zu schauen, ob es dort Neuigkeiten gibt. Bei Push-Instrumenten werden Informationen direkt an den Mitarbeiter bzw. an die Empfängergruppe herangetragen. Eine Kombination aus beidem ist optimal.

Interne Kommunikation messbar machen

Doch wie können Sie nun die Interne Kommunikation messen und bewerten? Die beste Möglichkeit einer Messung ist die Befragung. Nutzen Sie diese um unterschiedliche Meinungen Ihrer Mitarbeiter zu verschiedenen Themen und Bereichen zu erhalten:

  • Wie wichtig sind Informationsmedien (Intranet, Mails, Mitarbeitergespräche usw.) für die tägliche Arbeit?
  • Wie häufig werden diese genutzt?
  • Wie gefordert oder gar überfordert fühlen sich Ihre Mitarbeiter insgesamt?
  • Wie wird in Konflikt-, Krisensituationen vorgegangen
  • Wie möchten Ihre Mitarbeiter gern informiert werden
  • Wie zufrieden sind die Mitarbeiter mit der Geschäftsführung/ der Teamleitung

Den Alltag  durch Befragungen verbessern

Und was mache ich mit den Ergebnissen? Ganz einfach: auswerten und umsetzen! Aus sehr aufwändigen Befragungen für größere Unternehmen lassen sich genauso wie aus Kurzbefragungen in kleinen Betrieben Konzepte entwickeln, wie die Interne Kommunikation verbessert werden kann: sei es das Einrichten von regelmäßigen Team-Meetings, ein Newsletter, der monatlich/ halbjährlich versendet wird… Allein die Tatsache, dass Sie Ihre Mitarbeiter befragen, trägt schon dazu bei.

Wer nicht fragt bleibt dumm!

Ein Sprichwort aus Kindertagen besagt „wer nicht fragt bleibt dumm“. Wenn Sie Ihre Mitarbeiter also nicht fragen, wie zufrieden diese sind, können Sie es nur einschätzen, aber eben nicht wissen.
Durch eine Befragung fühlen sich Ihre Angestellten und Kollegen einbezogen und wertgeschätzt. Machen Sie sich bewusst, wie wichtig eine gut funktionierende Kommunikationskultur für den Erfolg Ihres Betriebes ist: Stimmt die Ansprache, ist das Team erfolgreich!
Ihr Ziel sollte es dabei sein, Ihre Mitarbeiter (noch) besser zu informieren, motivieren und aktivieren!

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