Sechs Tipps für attraktive Blogartikel

Informative und unterhaltsame Blogartikel sind eine gute Methode, die eigenen Kunden, Nutzer oder auch die relevante Zielgruppe mit neuen und nützlichen Informationen zu versorgen. Trends und Entwicklungen – in der eigenen Branche  können ebenso aufgegriffen werden, wie aktuelle Diskussionen oder Studien. Auch ein Blick über den Tellerrand ist möglich und Themen außerhalb der eigenen Branche können verwendet und verarbeitet werden. In diesem Artikel zeigen wir Ihnen, welche Tipps und Tricks für einen attraktiven Blogartikel zu beachten sind.

 Blogartikel

1. Ein ansprechendes Thema finden

Ein gutes Thema ist die Grundlage für einen erfolgreichen und attraktiven Blogartikel. Zum einen bieten diese Themen dem Leser einen echten Mehrwert. Zum anderen kann sich der Autor als Experte positionieren, wenn beispielsweise neue Trends oder Entwicklungen behandelt werden. Relevante Themen können durch eine Wettbewerbsanalyse recherchiert werden. Worüber berichtet die Branche und wie ist die herrschende Meinung? Daraus ergeben sich spannende Diskussionsthemen.

Diese sind besonders relevant für die eigene Zielgruppe. Ergänzend dazu können aktuelle Studien oder Umfragen aufgegriffen werden. Ein weiterer guter Weg, spannende und attraktive Themen zu recherchieren, ist eine Befragung der eigenen Nutzer. Daraus ergibt sich eine Fülle von Themen, welche nach und nach abgearbeitet werden können.

Im Zusammenhang mit der Themenrecherche können auch bereits vorhandene Artikel auf ihre Aktualität geprüft werden. Auf diese Art und Weise werden zusätzlich neue Inhalte produziert. Diese Vorgehensweise ist besonders in sehr dynamischen Branchen wie dem Online Marketing hilfreich. So bleibt der Blog stets aktuell. Hat sich beispielsweise eine Best Practice geändert, kann dies in den entsprechenden Blogartikel eingearbeitet werden.

2. Zum Lesen anregen

Ist ein passendes Thema gefunden, ist es das erste Ziel, Leser für die eigenen Artikel zu generieren. Dabei helfen zum einen gute Überschriften und zum anderen eine gute Einleitung. Eine gute Überschrift gibt einen ersten Einblick in das Thema und regt zum Lesen an. Die Überschrift erweckt sofort Aufmerksamkeit. Eine gute Überschrift ist einzigartig und spezifisch für das behandelte Thema.

Neben einer passenden Überschrift spielt die Einleitung eine wichtige Rolle. Sie gibt dem Leser einen ersten Überblick über das Thema und baut einen Spannungsbogen auf. Was erwartet den Leser, welche Informationen und welchen Mehrwert kann er aus dem Artikel ziehen?

3. Struktur schaffen

Gut strukturierte Texte sorgen für einen benutzerfreundlichen Lesefluss. Der Leser kann die Inhalte schneller erfassen und verarbeiten. Es ist also wichtig, den eigenen Texten eine ordentliche und logische Struktur zu verleihen. Dies kann durch folgende Punkte umgesetzt werden:

  • Absätze und Zwischenüberschriften
  • Listen für Aufzählungen
  • Fettungen für wichtige Textpassagen
  • kurze und ausdrucksstarke Sätze
  • aktive Formulierungen

Vor allem Absätze und Überschriften helfen dabei, einem Blogartikel die nötige Struktur zu verleihen. Eine Zwischenüberschrift zeigt dem Leser, um welchen Aspekt sich der folgende Abschnitt handelt. Absätze sind hilfreich dabei, Gedanken oder verschiedene Aspekte bzw. Unterpunkte zu gliedern. Über sinnvoll gegliederte Absätze kann der Leser den Gedankengang des Autors nachvollziehen.

4. Verlinkungen und weiterführende Informationen

Ein guter Blogartikel lebt auch von einer guten Verlinkung. Der Artikel behandelt ein spezifisches Thema. Zusätzliche Informationen z.B. Begriffserklärungen können den Lesern über Links zu entsprechenden Seiten nähergebracht werden. Hier ist das eigene Glossar oder Lexikon ein geeignetes Linkziel. Zudem können thematisch verwandte Artikel ebenfalls an passenden Stellen verlinkt werden. Werden komplexe und sehr spezifische Begriffe verwendet, bietet sich zudem eine Verlinkung zu Wissensportalen wie Wikipedia an.

5. Bilder, Grafiken und interaktive Inhalte nutzen

Besonders bei langen und komplexen Texten ist die Verwendung von Bildern, Grafiken oder anderen interaktiven Elementen sinnvoll. Lange Texte werden so aufgelockert. Dem Leser wird das Thema auf einem anderen Weg nahegebracht. Dabei ist es wichtig, für die Bilder und Grafiken einen eindeutigen und passenden Dateinamen zu wählen. So können die Bilder auch durch Google und Co. eingeordnet und dem Thema zugeordnet werden.

Interaktive Inhalte lockern die Blogartikel zusätzlich auf. Dabei können beispielsweise Videos, die ergänzende Inhalte erklären, verwendet werden. Die Verwendung dieser Inhalte hat einen positiven Nebeneffekt. Sie wirken sich auf die Nutzersignale aus. Die Leser verweilen länger auf der Seite – das ist ein positives Rankingsignal.

6. Feinschliff und letzte Kontrolle

Ist der Artikel fertig, strukturiert und mit Bildern, Grafiken und weiterführenden Links versehen, geht es an den Feinschliff. Zuerst sollten Rechtschreibung und Grammatik genau unter die Lupe genommen werden. Dabei bietet es sich an, den Artikel von Kollegen gegenlesen zu lassen. Diese erkennen Fehler eher und können wertvollen Input für neue Formulierungen und fehlende Informationen liefern.

Es ist zudem wichtig, Aufbau und Struktur des Artikels nochmals zu kontrollieren und zu optimieren. Folgende Punkte sind dabei zu beachten:

  • Stimmt der Ausdruck in den Sätzen?
  • Sind die Absätze sinnvoll gegliedert?
  • Gibt es überflüssige Aspekte oder Dopplungen?

Es ist zudem hilfreich, den fertigen Artikel einen Tag liegen zu lassen und ihn sich dann nochmals durchzulesen. So kommen auch kleine Fehler zum Vorschein und können korrigiert werden. Ein abschließendes Lektorat ist zudem sinnvoll. Schließlich soll der Artikel fehlerfrei und fachlich korrekt veröffentlicht werden.

Der Zusammenhang mit dem Content Marketing

Informative und attraktive Blogartikel sind ein beliebtes Instrument im Content Marketing. Unternehmen können so ihren Kunden die angebotenen Produkte und Dienstleistungen näherbringen. Außerdem kann sich so durch Expertise eine nachhaltige Reputation in der jeweiligen Branche aufgebaut werden. Um Blogartikel auch für das Content Marketing erfolgreich zu nutzen, ist es wichtig, im Artikel eine eindeutige Handlungsaufforderung einzubauen. Diese können je nach den Zielen variieren, die mit dem Content Marketing verfolgt werden sollen. Grundsätzlich lassen sich vier grundlegende Zielarten unterscheiden – diese sind:

  • Verkauf von Produkten
  • Kontakt aufbauen z.B. über Kontaktformulare
  • Bindung zum Unternehmen aufbauen
  • Erhöhung der Reichweite

Der Blog eines Online Shops beinhaltet zum Beispiel Produktvorstellungen und Produkttests und soll den Leser dazu anregen, das vorgestellte Produkt zu kaufen. Eine Werbe- oder Online Marketing Agentur kann über einen Blog zwei Ziele verfolgen. Zum einen können Kontakte aufgebaut und zum anderen eine Bindung zum Unternehmen hergestellt werden. Dies geschieht durch informative und attraktive Artikel – es erfolgt wiederum eine Positionierung als Experte.

Unsere Tipps für attraktive Blogartikel zusammengefasst

Die vorgestellten sechs Tipps geben einen ersten Eindruck, was für die Erstellung attraktiver und informativer Blogartikel zu beachten gilt. Neben einem ansprechenden Thema spielen vor allem Inhalte und Struktur eine wichtige Rolle. Das beginnt mit einer passenden und zum Lesen anregenden Überschrift und setzt sich mit der Einleitung fort.

Struktur wird durch passende Überschriften und Absätze erreicht. Fettungen in wichtigen Passagen helfen den Lesern, die wichtigsten Punkte schnell zu erkennen. Grafiken, Bilder oder interaktive Inhalte wie z.B. Videos lockern den Blogartikel auf und liefern zusätzliche Informationen. Das Aktualisieren und Prüfen bereits vorhandener Artikel liefert zudem neue Inhalte und hält den gesamten Blog auf dem neusten Stand.

 

Ein Gastbeitrag der Online Solutions Group:

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Über den Autor:

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Florian Kolbe ist im Online Marketing bei der Online Solutions Group, in München, tätig. Zu seinen Aufgaben gehören die On- und Offpage Optimierung sowie die Optimierung von SEA-Kampagnen. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse teilt er gern und regelmäßig auf dem Agentur-Blog oder als Gastautor.

 

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 Kategorien: Best Practice