Präsentationstechniken? Wissen = Macht!

Es führt kein Weg daran vorbei! Woran? An Präsentationen. Es fängt schon in der Schulzeit an und erstreckt sich über die Ausbildung und das Studium bis zum Berufsleben.  Es gibt Menschen, denen scheint es nichts auszumachen, alleine vorne zu stehen und einen Vortrag vor Publikum zu halten. Und dann gibt es wieder Menschen, denen allein beim Gedanken daran der Schweiß von der Stirn läuft. Egal zu welcher Sorte Mensch du gehörst  jeder kann für einen guten Vortrag nützliche Präsentationstechniken gebrauchen. Präsentationstechniken? Wissen = Macht!

Der erste Eindruck: Aller Anfang ist schwer

Der Einstieg in eine Präsentation ist besonders wichtig: Hier entscheidet sich nämlich direkt, ob das Publikum gebannt lauscht oder mit den Gedanken abschweift. Ein gelungener Einstieg? Fang doch mit einer „Warum“-Frage an, sodass dein Publikum zum Nachdenken angeregt wird. Oder mit einem Video, das z.B. mit Humor dein Thema einleitet.

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Du? Sie? Die passende Wortwahl entscheidet

Das A und O bei jeder Präsentation ist die zielgruppengerechte Ansprache. Je nach Publikum sollte genau auf die eigene Wortwahl geachtet werden. Hierzu sollte man sich im Vorfeld selbst ein paar Fragen stellen. Zum Beispiel „Wie alt ist das Publikum im Durchschnitt?“, „Besteht das Publikum aus Laien? Experten?“, „Kann ich duzen?“ etc.

Die richtigen Präsentationstechniken wählen

Das Thema ist klar und der Inhalt des Vortrages ist strukturiert? Dann geht es auch schon an die Visualisierung. Hier sollte man sich Fragen beantworten wie: „Möchte ich audiovisuelle Inhalte nutzen?“, „Sind die Räumlichkeiten mit der notwendigen Technik ausgestattet?“, „Möchte ich direkt und flexibel mit dem Publikum arbeiten  z.B. an der Entstehung einer Flipchart?“. Folgende Visualisierungsformen sind möglich:

  • PowerPoint oder Prezi
  • Flip Chart
  • White Board / Tafeln
  • Moderationswände
  • Overhead Folien

Jede Minute zählt: Achte auf das Zeitlimit

Die Aufmerksamkeitsspanne ist relativ kurz nicht ohne Grund dauert eine Schulstunde nur 45 Minuten mit einer darauffolgenden Pause. Es ist also enorm wichtig, sich selbst ein Zeitlimit zu setzen. Damit man sich selbst daran hält, sollte man den Vortrag vorher mit einer Stoppuhr durchsprechen und gezielt darauf achten, ein angemessenes Tempo einzuhalten. Am Ende der Präsentation werden gern noch Fragen gestellt. Diese Zeit sollte mit einkalkuliert werden. Unbeantwortete Fragen aufgrund von Zeitmangel hinterlassen ein unbefriedigendes Gefühl beim Publikum. Das willst du doch nicht, oder?

Sprich frei! Tipp: PowerPoint Notizen

Kleine Moderationskarten mit Stichworten sind in Ordnung. Das ist besser als den Vortrag komplett abzulesen. Die Königsdisziplin ist jedoch das freie Sprechen. Die Präsentation wurde von dir selbst erstellt, geprobt und verbessert.

Mein Tipp:

Eine Präsentation in PowerPoint soll es werden? Super! Dann gibt es hier die Anleitung, wie man frei sprechend wirkt, in Wahrheit aber digitale Notizen in der Präsentation hinterlegt, die nur du siehst.

Baue eine Brücke vom Anfang zum Ende

Ebenso wie der Anfang, ist das Ende von großer Bedeutung. Was möchtest du erreichen? Was soll das Publikum als Letztes im Kopf haben? Möchtest du eine Abschlussfrage stellen?  Eventuell ist es auch sinnvoll, die Anfangsfrage wieder aufzugreifen, um eine Veränderung der Ausgangsmeinung  festzustellen. Alternativ kannst du dir auch vorher eine Art Slogan überlegen, der deinen Vortrag abrundet.

Von den Besten lernen: TED-Videos als Inspiration

Zum Abschluss meiner persönlichen Tipps zu Präsentationstechniken, möchte ich noch auf eine Website mit tollen Vorträgen verweisen:

Auf der TED-Talks-Website werden Videoaufnahmen der weltweit besten Vorträge kostenlos ins Netz gestellt. Diese sind gemäß dem Motto „ideas worth spreading“ („Ideen, die es wert sind, verbreitet zu werden“) ausgewählt worden. Viele Videos sind mit verschiedenen Untertiteln verfügbar auch in deutsch. Die thematische Ausrichtung hat sich erweitert, mittlerweile umfasst die Themenbandbreite nicht nur Technologie, Entertainment und Design, sondern auch Business, globale Themen, Kultur, Kunst und Wissenschaft. Somit ist für jeden etwas Interessantes dabei.

Viel Spaß beim Gucken und inspirieren lassen!

- Ein Artikel von Paulina Marciniec -

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 Kategorien: Best Practice