So machen Sie Ihre Kunden mit Angebot und Rechnung glücklich

Jeder kennt das Sprichwort „Der erste Eindruck zählt“  im direkten Kundenkontakt also das Angebot. Und der letzte Eindruck? Meist die lästige Rechnung.
Wir zeigen Ihnen, wie Sie mit beiden Schriftstücken einen positiven Eindruck beim Kunden hinterlassen. 

Ideen Kundenorientierung AngebotViele Schreiben verlassen Tag für Tag den Betrieb: Angebote, Geburtstags- und Weihnachts-Grußkarten, Auftragsbestätigungen, Rechnungen oder Zahlungserinnerungen...
Das erste offizielle Dokument, das ein Interessent in den Händen hält, ist häufig das Angebot. Hier werden alle relevanten Dienstleistungen ohne große Umschweife untereinander aufgelistet. Aber geht das nicht auch besser?

Der Nutzen zählt: Ein gutes Angebot als Türöffner

Viel hilfreicher ist es für den Kunden doch zu lesen, warum er das Produkt oder die Dienstleistung gerade bei Ihnen kaufen sollte! Welchen Mehrwert bietet Ihr Unternehmen im Vergleich zur Konkurrenz? Welche Zusatzleistungen können Sie bieten? Zeigen Sie es ihm!

Erhält Ihr Interessent statt eines Angebots zunächst einen Katalog oder Flyer, sollten Sie unbedingt lange Reden und Floskeln vermeiden! Schaffen Sie stattdessen klare Anreize für den nächsten Schritt: Bieten Sie beispielsweise ein kleines Präsent bei Anforderung eines Angebotes bis Tag x.

Rechnungen schreiben mal anders

Um sogar mit ihren Rechnungen positiv in Erinnerung zu bleiben, können schon kleine Veränderungen zum gewünschten Ergebnis führen.
Neben den gängigen Bestandteilen wie einer freundlichen Anrede, einer Abschiedsformel und der Auflistung aller Produkte/Dienstleistungen können Sie zum Beispiel noch Folgendes ergänzen:

  • Ein herzlicher Dank für den Auftrag/die Bestellung
    Immerhin freuen Sie sich ja über den Auftrag! Notieren Sie diesen Dank gerne handschriftlich das sorgt für eine persönliche Note!

  • Ein kleiner Hinweis auf aktuelle Aktionen, Rabatte und Sonderkonditionen
    Gerade bei einer Rechnung ist die Aufmerksamkeit sehr hoch, denn der Kunde „muss“ sich ja zwangsläufig gründlich damit auseinandersetzen. Ein geschickter Hinweis auf besondere Aktionen ist hier also gut platziert!

  • Die Bitte um Weiterempfehlung mit Prämie
    Je nachdem, in welcher Preiskategorie Sie verkaufen, können Sie als Provision für eine positive Weiterempfehlung eine attraktive Prämie anbieten. Dass ein zufriedener Kunde hier durchaus darüber nachdenkt, wer noch von Ihrer Leistung profitieren könnte, ist Ihnen sicher.

  • Eine Zufriedenheitsabfrage
    Trauen Sie sich: Geben Sie Ihrem Kunden die Möglichkeit, seine Meinung zu sagen! So können Sie im Falle von Unzufriedenheit sofort reagieren und ggf. aus einem enttäuschten Kunden doch noch einen glücklichen machen.

Rückseite nicht vergessen!

Denken Sie dran: Auch ein schöner Rücken kann entzücken! Im Falle eines Angebots können Sie hier zum Beispiel besondere Auszeichnungen oder Gütesiegel platzieren, die die Qualität Ihres Unternehmens nochmals unterstreichen.

Auf die Rückseite einer Rechnung passt dagegen ein Hinweis auf weitere spannende (Zusatz-)Leistungen, die der Kunde (noch) nicht in Anspruch genommen hat.

Machen Sie den ersten Schritt  für Ihren nächsten Auftrag

Wie Sie sehen, können Sie Ihren alltäglichen Schriftverkehr mit nur wenig Aufwand deutlich kundenorientierter gestalten. Bieten Sie Ihrem Kunden das gewisse Etwas! So bleiben Sie auch trotz hoher Rechnungssumme positiv in Erinnerung und werden bei nächster Gelegenheit von einem glücklichen Kunden erneut beauftragt.

 

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