Kostenlose Helfer: Unsere Top 5 WordPress Plug-ins

Plug-ins sind nützliche Software-Erweiterungen für deine Website. Mit ihrer Hilfe kannst du deinen Internetauftritt ganz einfach an deine eigenen Bedürfnisse anpassen und zusätzliche Funktionen freischalten. Die Auswahl ist riesengroß und die Möglichkeiten fast unbegrenzt. Wir zeigen dir unsere Top 5 der kostenlosen WordPress Plug-ins.

WordPress Plug-ins

WordPress Plug-ins gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Die kleinen – oftmals sogar kostenlosen – Zusatzmodule sind quasi wie Apps für deine Website. Wir haben uns Gedanken gemacht und für dich unsere persönlichen Top 5 zusammengestellt.

5 WordPress Plug-ins, die dir bei deiner Website helfen!

1) Yoast SEO

Will man eine Website erstellen, gibt es so einiges zu beachten. Die Auffindbarkeit ist dabei ein besonders wichtiges Thema, denn natürlich soll der eigene Webauftritt später im Netz auch gut gefunden werden. Zu diesem Zweck ist eine gute Suchmaschinenoptimierung, oft auch als  OnPage SEO bezeichnet, das A und O. 

Das Plug-in Yoast SEO ist an dieser Stelle eine große Hilfe, denn es ermöglicht es dir, individuelle Meta-Angaben (Google Titel und Metadescription) für alle Unterseiten anzulegen.  Außerdem kann jeweils ein individuelles Schlüsselwort für jeden Beitrag oder jede Seite definiert werden. Eine weitere wichtige Funktion betrifft die Lesbarkeit von Artikeln. Diese wird von Yoast SEO geprüft und beurteilt  wertvolle Verbesserungstipps inklusive!

Screenshot Yoast SEO

2) Wordfence Security

So gut wie jeder Computer wird durch einen Virenscanner vor Viren oder anderer Schadsoftware geschützt. Und wie sieht's mit deiner Website aus? Natürlich soll auch dein virtuelles Zuhause vor Hackern und gefährlicher Malware geschützt werden!

Hier empfehlen wir das Zusatzmodul Wordfence Security. Dieses Plug-in warnt per E-Mail vor Gefahren und führt gleich nach der Installation einen ersten Scan durch. Dabei werden z.B.  Passwörter nach ihrer Stärke beurteilt, DNS-Einstellungen auf Änderungen überprüft, veraltete Plug-ins und Themes rausgefiltert sowie Dateien auf Schadprogramme untersucht. Zudem werden Brute-Force Attacken abgewendet, indem nach einer bestimmten Anzahl von Fehlversuchen automatisch eine Benutzer-Sperre eingerichtet wird. Bei fehlgeschlagenen Loginversuchen wird außerdem der Administrator der Website direkt per E-Mail informiert.

3) Contact Form 7

Kontaktformulare sieht man mittlerweile auf fast jeder Internetseite. Sie unterstützen die Website Usability und sind bei Besuchern sehr beliebt, um direkten Kontakt mit dem Seitenbetreiber aufzunehmen.  Die WordPress Erweiterung Contact Form 7 bietet eine einfache und benutzerfreundliche Möglichkeit der Formular-Einbindung. Ob Kontakt-, Anmelde- oder Bestellformulare  alle Typen können ganz leicht erstellt und eingebunden werden.  Auch das automatisierte Versenden von Follow-up E-Mails, also z.B. Bestellbestätigungen, ist kein Problem.

TIPP: Eine nützliche Erweiterung zu Contact Form 7 liefert Conditional Fields for Contact Form 7. Mit diesem zusätzlichen Plug-in kannst du ganz einfach Kontaktformulare mit bestimmten Bedingungen erstellen. Also z.B. Felder für eine separate Versandadresse einblenden lassen, sobald ein Häkchen bei "Andere Versandadresse verwenden" gesetzt wird.

Sceenshot Contact Form 7

4) Intuitive Custom Post Order

Ein weiteres hilfreiches WordPress Plug-in heißt Intuitive Custom Post Order. Es ermöglicht, die Reihenfolge von Beiträgen oder anderen Website-Elementen ganz einfach per Drag and Drop zu ändern. So kannst du ganz leicht Übersichten erstellen ohne abhängig von dem zuletzt erstellten Beitrag zu sein. Dieses Zusatzmodul eignet sich besonders bei der Darstellung von Produkten, da du jederzeit mit wenigen Klicks deren Reihenfolge anpassen kannst.

5) BackWPup

Immer eine wichtige Thematik ist die Datensicherung  auch für deine Internetseite! Vor jedem größeren Update empfiehlt es sich, mithilfe von BackWPup deine komplette Installation inklusive aller Inhalte einmal zu sichern. Die Sicherungsdatei kann als zip, tar, tar.gz oder tar.bz2 gespeichert und bei externen Dienstleistern, wie z.B. Dropbox, S3 oder FTP, zusätzlich gesichert werden.

Jetzt installieren und ausprobieren!

Wie man sieht, kann das Arbeiten mit WordPress mithilfe von Plug-ins noch weiter vereinfacht werden. Die eigene Website lässt sich in fast alle Richtungen erweitern und anpassen. Es empfiehlt sich in jedem Fall, die verschiedenen Zusatzprogramme einfach mal auszuprobieren und so neue Möglichkeiten zu entdecken.

Ein Artikel von Nadine Büsing

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 Kategorien: Website