Erfolgreiches E-Mail-Marketing zu Weihnachten – So geht’s!

Besonders in der Vorweihnachtszeit können Unternehmen mit E-Mail Marketing viele Kunden auf eine persönliche und emotionale Art erreichen. Damit Ihr Newsletter nicht im digitalen Papierkorb landet, haben wir 7 Tipps für Ihren persönlichen Weihnachts-Newsletter zusammengestellt.

E-Mail-Marketing zu Weihnachten | Marketing-im-Norden

Sehr viele Unternehmen machen in der Zeit von Mitte Oktober bis Anfang Januar mehr Umsatz als im gesamten Rest des Jahres. Kein Wunder also, dass in dieser Zeit gern auf eine der simpelsten und gleichzeitig eine der effektivsten Marketingmethoden zurückgegriffen wird: klassisches E-Mail Marketing. Es ist kein Geheimnis, dass Konsumenten während der Feiertage positiver auf Werbemails reagieren, denn die Hoffnung und der Wunsch nach guten (Geschenk-)Angeboten sind groß.

7 Tipps für einen wirkungsvollen Weihnachts-Newsletter

Sie fragen sich, was einen erfolgreichen Newsletter während der Feiertage ausmacht? Die folgenden sieben Tipps zeigen Ihnen, worauf es ankommt:

  1. Wochentag
    Zunächst einmal ist entscheidend, an welchem Wochentag Ihre E-Mail verschickt wird. In verschiedenen Tests hat sich herausgestellt, dass sich der Dienstag, Donnerstag oder Freitag besonders gut für Werbemailings eignen. Der ungeeignetste Tag für den Versand eines Newsletters ist der Samstag.

  2. Zeitraum
    Marketing-Aktionen erreichen besonders an Feiertagen und speziellen Verkaufstagen wie z.B. dem „Black Friday“ oder dem „Cyber Monday“ viele Endkunden. Im Falle bestimmter Eventtage ist es wichtig, die Aktionsmail erst kurz vor dem entsprechenden Kalenderdatum zu verschicken.
    Beim Jahresendgeschäft sollten Sie dagegen einen größeren Zeitraum einkalkulieren, denn die Konsumenten planen Ihre Weihnachtseinkäufe eben langfristiger. Meist wird schon Ende November mit dem Kauf von Weihnachtsgeschenken begonnen und die Lebkuchen stehen schon ab Anfang Oktober im Regal.

  3. Betreffzeile
    Als Allererstes fällt der Blick des Lesers auf die Betreffzeile Ihrer E-Mail. Damit er diese nicht direkt als Werbung identifiziert, sollten Sie den Betreff möglichst kurz und prägnant halten und keine aufdringlichen, reißerischen Aussagen treffen („SUPERGÜNSTIGE Schnäppchen NUR HIER ! ! !“). Achten Sie ebenfalls auf den Absender Ihrer Mail: Adressen wie 6789@supergünstig.de wecken kein Vertrauen beim Leser.

  4. Inhalt
    Nachdem der Empfänger die E-Mail geöffnet hat, bleibt Ihnen nicht viel Zeit, um ihn von Ihrer Botschaft zu überzeugen und seine Neugierde zu wecken. Präsentieren Sie also beispielsweise die Top 10 Geschenkideen aus Ihrem Sortiment oder stellen Sie direkt am Anfang der Mail eine offensive Frage, die Sie erst am Ende der Mail beantworten. So bringen Sie die Leute dazu, auch wirklich die gesamte Mail von Anfang bis Ende durchzulesen.
    Zusätzlich empfiehlt es sich, in Feiertagsmails ein festliches Design und kreative Ideen zu integrieren, um bei den Kunden die besinnliche Weihnachtsstimmung zu wecken. 

  5. Geschenke
    Was passt besser zu Weihnachten als Geschenke? Sehen Sie. Genau aus diesem Grund sollten Sie auch Ihren Kunden etwas zurückgeben. Sie können beispielsweise einen Rabattcoupon in Ihren Weihnachtsgruß integrieren. Dadurch ist ein zusätzlicher Kaufanreiz für den Kunden geschaffen. Das sorgt über kurz oder lang für mehr Traffic auf Ihrer Website oder in Ihrem Geschäft.

  6. Countdown
    Da viele Kunden das Weihnachtsshopping vor sich herschieben oder schlichtweg keine Zeit dafür haben, kann es hilfreich sein, wenn Sie in Ihrem Newsletter einen Countdown einbauen. Dieser erinnert den Konsumenten daran, bis wann er bestellt haben muss, damit seine Lieferung auch noch rechtzeitig vor Heiligabend eintrifft.

  7. Mobiloptimierung
    Dass sich die Smartphonenutzung der Endverbraucher in den letzten Jahren deutlich erhöht hat, ist längst nichts Neues mehr. Viele Empfänger werden die verschickten Newsletter mit Ihrem Mobilgerät öffnen. Sie sollten deshalb unbedingt drauf achten, dass Sie Ihren Weihnachtsgruß mobiloptimiert versenden.

E-Mails in der Weihnachtszeit nicht ohne Einverständnis

Achten Sie bei Ihrem Festtags-Rundschreiben darauf, dass Sie Freude beim Lesen erzeugen. Benutzen Sie ansprechende Formulierungen und erfreuen Sie Ihre Kunden mit positiven Aussagen oder kleinen Geschenken. Aber Achtung: Vor Versenden eines Newsletters müssen Sie das Einverständnis des Empfängers eingeholt haben, er muss sich also aktiv für Ihre elektronische Post angemeldet haben. Dann steht einer erfolgreichen Weihnachtssaison nichts mehr im Weg.

Ein Artikel von Laura Willenborg

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 Kategorien: E-Mail Marketing