Domain umziehen: So klappt der Providerwechsel!

Die Gründe für einen Providerwechsel können vielfältig sein: unzureichende Serverleistung, Anstieg der monatlichen Kosten oder Unzufriedenheit mit dem Kundenservice. Die Ausgangslage ist in so einem Fall vergleichbar mit dem Wechsel eines Handyvertrags, denn so wie jeder seine jahrelange Mobilnummer behalten möchte, soll natürlich auch die Unternehmensdomain nach dem Wechsel weiterhin im eigenen Besitz bleiben. Wir erklären kurz und kompakt, wie du stressfrei den Provider wechselst und deine Domain ganz einfach mitnimmst.

Domain umziehen

Egal, ob du eine Website erstellen möchtest oder einen Website-Relaunch planst, ohne Domain geht garnichts, denn schließlich soll deine virtuelle Visitenkarte im Netz ja auch gefunden werden.

Solltest du bereits eine Domain besitzen und einen Anbieterwechsel planen, ist es zunächst einmal wichtig, dass die betroffene Internetadresse auch wirklich auf dich oder eine andere Person in deinem Unternehmen zugelassen ist. Sollte z.B. eine Online-Agentur oder ein anderer Dritter als Inhaber eingetragen sein, könnte dies unter Umständen den gesamten Umzugsprozess erschweren.

Wer der Inhaber einer Domain ist, kannst du entweder über das Online-Kundenportal deines aktuellen Hostinganbieters in Erfahrung bringen oder du nutzt (im Falle von .de Domains)  die Domainabfrage der zentralen Registrierungsstelle denic.de.

Auth-Code beantragen und Domain umziehen

Ist die Frage der Inhaberschaft geklärt, muss beim aktuellen Provider ein so genannter Auth-Code angefordert werden. Dieser Code dient als Absicherung dafür, dass niemand ohne Berechtigung einfach so deine URL für sich beanspruchen kann.

Sobald dieser Code vorliegt, kannst du ihn bei deinem neuen Wunschanbieter angeben und damit den Domainumzug starten. In der Regel dauert es maximal 48 h bis eine .de-Domain vollständig zu einem neuen Provider transferiert wurde. Domain umziehen leicht gemacht!

Vorsicht bei E-Mail-Adressen mit Domainendung

Vorsicht ist beim Thema Domainumzug vorallem dann geboten, wenn mit der Domain auch dazugehörige E-Mail-Postfächer verknüpft sind also z.B. die Adresse moin@marketing-im-norden.de zu der Domain www.marketing-im-norden.de.
In solch einem Fall sollte zur Sicherheit immer erst ein Backup des Postfachs gemacht werden, bevor der Domainumzug gestartet wird. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass keine Mails oder Adressdatensätze während des Transfers verloren gehen.

Außerdem solltest du unbedingt daran denken, dass nach einem Domainumzug inkl. Postfächern die E-Mail-Konten auf allen Endgeräten neu eingerichtet werden müssen. Hast du deine Mails vor dem Umzug also über ein Mailprogramm auf deinem Desktop-PC, deinem Laptop und deinem Smartphone abgerufen, musst du dein Postfach nach dem Umzug auf allen drei Geräten neu einrichten.

Sobald an dieser Stelle, z.B. bei größeren Unternehmen, eine Vielzahl von E-Mail-Adressen ins Spiel kommt, sollte man sich aufgrund des hohen technischen Aufwands also gut überlegen, ob ein Providerwechsel wirklich zwingend notwendig ist.

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