Die eigene Produktivität steigern – so schaffst du täglich mehr

Produktiv zu sein bedeutet nicht, sich den Arbeitstag mit Unmengen von Aufgaben vollzustopfen. vielmehr geht es darum, die Zeit smart zu nutzen und dabei eine optimale Zeitaufteilung zu schaffen. Wir von Marketing im Norden haben für euch die wichtigsten Hacks rund ums Thema Produktivität zusammengestellt.

Die eigene Produktivität steigern – so schaffst du täglich mehr

„Ich bin morgens immer müde, aber abends werd ich wach“. Ich bin ja kein großer Fan dieses Songs, doch ich gebe ehrlich zu, mit dieser Zeile kann ich mich schon identifizieren und oute mich damit offiziell als Nachtmensch (dank jahrelangem Training  während des Studiums). Euch geht es genauso? Dann lest nun aufmerksam mit. Ich zeige euch, wie man mit ein paar einfachen Tricks die eigene Produktivität steigern kann und so besser durch den Tag (oder die Nacht) kommt.

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Nach dem Aufstehen die eigene Produktivität steigern

#01 Als erstes solltet ihr herausfinden, welcher Biorhythmus-Typ ihr seid. Es gibt grob gesagt zwei Arten: die Lerche und die Eule. Während die Lerchen meistens gegen Vormittag und Nachmittag ihre beiden Kreativ-Hochs erleben, passiert das bei den Eulen erst später im Tagesablauf. Heißt also das erste Mal sprudeln die Ideen meist gegen Mittag und dann noch einmal am Abend.

#02 Außerdem hilft einem vor allem am frühen Morgen die Routine – klingt langweilig, ist allerdings wirklich effektiv! Unabhängig vom Biorhythmus-Typ wirken sich Morgenrituale nämlich positiv auf Stimmung und Leistungsfähigkeit aus. Fangt hier am besten klein an und etabliert Step by Step eine Routine für euch. Beispiele könnten sein: Yoga & Meditation > einen Fruchtsmoothie trinken > 5 KM Joggen > kalt duschen > 1.000 Wörter schreiben oder natürlich noch vieles mehr.

#03 Setzt euch realistische Ziele. Vor allem Sportroutinen gewöhnt man sich schwer an. Unser Tipp: Nehmt euch erst einmal vor, 30 Tage lang jeden Tag zu joggen. Ist das geschafft, fällt einem das Weitermachen deutlich leichter.

#04 Trinkt morgens auf jeden Fall ein Glas Wasser. Das schafft jeder und es wirkt sich positiv auf eure Produktivität aus – die steigert ihr dadurch um ganze 14%.

#05 Reißt die Vorhänge auf oder zieht die Plissees runter, denn Tageslicht wirkt sich sofort positiv auf Stimmung  und Wohlbefinden aus. Am besten öffnet ihr zusätzlich direkt nach dem Aufstehen die Fenster und lasst frische Luft rein. Ihr werdet sehen, dass ihr sofort wacher seid und das schon vor dem ersten Kaffee.

Vormittags: Frisch gewagt ist halb gewonnen

#06 Nutzt euren Arbeitsweg sinnvoll: Im Auto könnt ihr schon die ersten Anrufe erledigen (natürlich mit Freisprechanlage oder Headset!), im Zug/Bus können die ersten E-Mails gecheckt und Artikel gelesen werden.

#07 Alle Aufgaben, die nur 2 bis 5 Minuten dauern, erledigt ihr ab sofort direkt. Habt ihr am Anfang des Tages schon die Hälfte eurer Aufgaben geschafft, fühlt es sich gleich viel besser an.

#08 Setzt euch erreichbare Tages-Milestones. Formuliert ein paar Aufgaben mit Zeitziel, die ihr bis zum Ende des Tages erledigt.

#09 Wenn es euch möglich ist, dann setzt Meetings nur auf eine Tageshälfte – am besten je nach Biorhythmus-Typ auf eure produktivere Hälfte.

#10 Denkt an die Mittagspause und nutzt die Zeit um euren Akku aufzuladen. Es ist wirklich erstaunlich, auf was für Gedanken man kommt, wenn man einmal das Büro verlässt – wenn auch nur für eine Stunde!

Am Nachmittag und Abend noch einmal Gas geben

#11 Auch wenn wir diesen Punkt vielleicht nicht immer alle einhalten können, am besten bitte kein Junk-Food zum Mittag! Das zieht euch nämlich wirklich runter und sorgt für Müdigkeit anstatt der nötigen Power.

#12 Wenn ihr merkt, dass eure Leistungsfähigkeit sinkt, versucht diesen Trick: Aufgabe formulieren > 25 Minuten bearbeiten > 5 Minuten Pause > weiterarbeiten. Klappt aus eigener Erfahrung wirklich immer. 

#13 Legt bei eurem Tagesablauf (auch nach der Arbeit) einfache Aufgaben auf Leistungstiefs – z.B. Arztbesuche, Einkäufe, Behördengänge und alles, bei dem ihr nicht großartig nachdenken müsst.

#14 Schaut euch ein paar Bilder von niedlichen Tieren an! Soll das ein Witz sein?! Nein! Laut einer japanischen Studie steigt dadurch die Konzentration um bis zu 44% – lohnt sich also doch mit den ganzen Welpen und Kätzchen. Wir wussten es!

#15 Nutzt den Nachmittag, um an kreativen Ideen zu arbeiten. Diese Tageszeit eignet sich dafür am besten – sogar Eulen & Lerchen kommen da quasi auf einen Nenner.

#16 Koffein kann helfen, doch hört man am besten 6 Stunden vor dem Schlafengehen damit auf, damit ein ruhiger Schlaf gewährleistet ist.

#17 Nehmt euch jeden Tag ca. 30 Minuten Zeit um den nächsten Tag zu planen, so könnt ihr euch am nächsten Morgen ganz entspannt den Morgenroutinen widmen.

#18 Rotwein darf sein. Gegen das ein oder andere Glas Rotwein am Abend ist nichts einzuwenden: Das enthaltene Schlafhormon Melatonin kann sogar den Tiefschlaf fördern. Ab und zu also vollkommen okay!

#19 Auch wenn das für uns der mit Abstand am schwersten einzuhaltende Punkt ist, versucht so gut es eben geht, immer zur gleichen Zeit schlafen zu gehen. Ein festes Einschlaf-Ritual fördert die Erholung und somit auch die Produktivität.

#20 Stretching fährt Körper und Geist runter – jedenfalls am Abend. Schon eine Einheit von 20 Minuten kann zur Entspannung beitragen: Mehr Entspannung = Mehr Produktivität.  

#21 Zum Schluss haben wir noch einen Hinweis: Auch wenn man gerne mal im Bett durch Instagram & Co. scrollt, um vom nächsten Urlaub zu träumen – nutzt am besten eine Stunde vor dem Schlafengehen keine elektronischen Geräte mehr. Ihr werdet sehen, ein festerer Schlaf ist garantiert. 

- Ein Artikel von Freya-Alessa Hausmann -

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 Kategorien: Best Practice